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Dienstag, 11. September 2007, 12:36

Gildengeschichte


ie Geschichte unserer Gilde zu erzählen ist kein leichtes Unterfangen, da sie sich über 2 Welten und 10000 Jahre erstreckt.
Aber um nicht zu verwirren, fangen wir am Anfang an, nun ja , nicht genau am Anfang aber kurz danach.
Unsere Gilde setzt sich zusammen aus 2 Organisationen, der uralten „Warding Shadows“ und der nicht ganz so alten „The Dark“.
Die „Warding Shadows“ kann ihre Existenz bis in den ersten Krieg gegen die Brennende Legion zurückverfolgen, damals von Tauren und Trollen gegründet um Wächter für diese Welt zu sein. Sie hielten sich im Hintergrund und beobachteten, auf das nie wieder eine Rasse die Welt in den Mahlstrom der Zerstörung ziehen konnte. Zu diesem Zweck verbündeten sie sich in jüngerer Zeit auch mit Menschen, dies war jedoch nur von kurzer Dauer, da erkannt wurde, dass das junge Volk kein verlässlicher Verbündeter war.
The Dark entstand auf einer anderen Welt, auf Draenor. Als die Zersetzung der Orcs durch den Einfluss der Dämonen begann, spürten einige, dass dieser Weg nur zur Sklaverei und in den Untergang führen würde. So sah sich eine Handvoll Orcs dazu verpflichtet ihr altes, schamanistisches Erbe zu bewahren und ihrer ganzen Art eine Zukunftsoption offen zu halten, falls sie sich jemals des starren Griffes Kil’jaedens entziehen könnten.


Widmen wir uns zunächst der Geschichte der älteren der beiden Gilden, Warding Shadows.
Dazu müssen wir wissen, wie die Welt vor mehr als 10000 Jahren aussah.
Die Trolle waren zwar nicht die ersten empfindsamen Wesen auf der Welt Azeroth, dennoch waren sie mit die ersten die das Nahen der brennenden Legion spürten. Auch wenn die Geschichte des Kampfes der Nachtelfen-Allianz (Nachtelfen, Tauren, Zwerge, Furbolgs) durchaus gut dokumentiert ist, der Kampf der Trolle im Süden und Osten Kalimdors, des damaligen Riesenkontinents, ist nur den Eingeweihten ein Begriff.
Die brennende Legion überraschte einzelne Stämme der Trolle an den Grenzen und überrannte diese, weit in die Trollimperien der Gurubashi und der Amani drang die Legion vor. Die Gurubashi, weit im Südosten gelegen, wurden nur durch die Ausläufer der Invasion betroffen und konnten diese unter Aufbringung, ihnen bis dahin unbekannter, militärischer Kräfte aufhalten, auch wenn sich ihr Imperium nie wieder richtig von diesem Schlag erholen sollte. Den Amani, deren ursprüngliches Land vollkommen von der See bei dem kataklysmischen Ereignis der Zertrümmerung der Welt verschluckt wurde, erging es weitaus schlechter. Diese wurden vor der Hauptangriffswelle der brennenden Legion hergetrieben, und nur die Tatsache dass sie bereits bewanderte Raptorenreiter waren ermöglichte es ihnen die schutzlosen Mitglieder ihrer Kultur vorausreiten zu lassen während die Krieger fortwährend durch Blitzattacken und Flankenangriffe mehr oder weniger erfolgreich das Vorankommen der Legion aufhielten. Ein Teil der Amani reiste gen Osten und baute dort, nach der erfolgreichen Flucht, die Stämme der Waldtrolle auf, während der Teil der nach Süden floh (keine der beiden Parteien zog es auch nur in Erwägung durch Gurubashiland zu marschieren) den Hauptteil der Legionsarmee hinter sich spürend, immer weiter in ihnen unbekannte Gebiete vordrang.
Hier sollte etwas wahrhaft episches geschehen, das dem Kampf um Zin’Azshari in nichts nachsteht. Ein Volk das sich bis dahin größtenteils aus den Geschicken der Welt herausgehalten hatte sah sich gezwungen diese Missachtung seiner Grenzen nicht weiter zu tolerieren und gegen die scheinbar riesige einfallende Armee vorzugehen. Ein Grossteil der Stämme wurde mobilisiert um, da scheinbar der Gegner zu sehr damit beschäftigt war schneller in Ihr Land einzudringen als das er dies hätte bemerken können, sich in voller Schlachtaufstellung genau vor die erste Welle der Invasoren aufzustellen.


Die Tauren, sonst friedfertige, sesshafte Wesen, spürten das Böse in der Welt, aber im Gegensatz zu ihren Vettern welche in die direkten Kampfhandlungen am Brunnen der Ewigkeit eingebunden waren, konnten Diese die Quelle dieses Bösen nicht ausmachen und hielten die anrückende „Armee“ für den Ursprung der Unruhe ihrer geliebten Erdenmutter.
So sollte an einem nebligen Morgen der Feind gestellt werden. Ganze Horden an Kriegern und Jägern, angeführt von den Geistersehern (frühen Schamanen) stellten sich auf um den herannahenden Feind gebührend zu empfangen. Und dieser kam. Wenn auch anders als sich die Tauren das Ganze vorgestellt hatten. Aus dem Morgennebel brachen tausende von Raptoren und von solchen gezogenen Karren hervor, selber geblendet durch die aufgehende Sonne und unfähig den Feind vor ihnen zu erkennen, und griffen den Feind an, der sich scheinbar durch finstere Magie an ihnen vorbei bewegt hat um sie in die Zange zu nehmen. So fing die Schlacht an bei der sich der Feind der Tauren zwar verbissen in den Kampf warf aber überraschend schwach zuschlug. Schnell wurde den Tauren klar dass sie hier gegen Frauen, Alte und Kinder kämpften, aber zu langsam dämmerte es ihnen was der Zusammenhang zwischen dieser riesigen Menge an Zivilen Eindringlingen und dem stärker werden Gefühl von Bedrohung war. Während die Kampfhandlungen langsam erstarben, erste Kontakte zwischen den Anführern der Parteien versucht und die Verletzten in die eigenen Reihen gezogen wurden um versorgt zu werden, fing der Morgennebel an sich zu verflüchtigen.
Es ist vielleicht das Glück dieser Geschichte dass die Tauren sich einen riesigen, sanft ansteigenden Gebirgsmassiv ausgesucht hatten um den Feind aufzuhalten, denn als der Morgennebel sich verzog ging ein riesiger Aufschrei der Verzweifelung durch die anwesenden Trolle. Von der erhöhten Position auf dem Hügel konnte man genau beobachten was sich weiter unten im Tal gerade ereignete.
Die Anwesenden wurden Zeuge der letzten Augenblicke der Armee der Amani.


Die Trollkrieger, arg gebeutelt vom wochenlangen Kampf gegen die stetig vorrückende Armee der Legion sahen nur Eines: Ihre Lieben, ihre Familien, ihre Freunde und Bekannten, alles was ihnen noch blieb, stand einer riesigen Horde an, aus dieser Entfernung nicht auszumachenden, Wesen gegenüber und die Spuren des Kampfes waren unverkennbar. Hier entschieden sich die Anführer der Armee dass wenn schon alles wofür es sich lohnte zu leben verloren war, man sich wenigstens einem ehrenhaften Tod stellen könne. Und so gaben sie den befehl zur Wende und zum Angriff. Von der Hügelspitze muss es ein ehrfurchtgebietender Anblick gewesen sein als sich zehntausende Trollreiter umdrehten, Formation annahmen und unter schallendem Klang der Kriegstrommeln in die Reihen der Legion schmetterten.
Die Tauren, wenn sie auch sonst nicht viel verstanden von dem was gerade passierte, erkannten sofort die Ehrenhaftigkeit dessen was die Raptorreiter dort gerade versuchten. Ob an dieser Stelle Verständnis für die Not der Flüchtlinge aufkeimte oder nicht, die Geisterseher erkannten zumindest was die größere Gefahr war und ließen ihrerseits die Kriegstrommeln anstimmen und die Kodos voranstürmen, dicht gefolgt von den unberittenen Kriegern der Steppenbewohner. Was nun kam ist Stoff für viele Abende mit Duftwurzelpfeife und Milchmet.
Zahllose Helden starben und wurden erschaffen als die Tauren sich den wenigen Überlebenden der Trolle anschlossen und Seite an Seite mit ihnen Dämon um Dämon fällten bis die, welche das Glück hatten die Schlacht zu überstehen, auf ein Meer aus Blut und Leichen Sterblicher wie dämonischer Wesen blickten.
Groß war die Trauer als sie der Schatten der Nacht über das Schlachtfeld senkte. Fast die gesamte Streitmacht der Amani war ausgelöscht worden, gut die Hälfte der Tauren war zur letzten Jagd aufgebrochen und so standen zwei Völker ohne nennenswerte Verteidigung und ohne die Möglichkeit zur Verständigung einem Feind gegenüber von dem sie nicht wussten wann er das nächste Mal gegen sie vorgeht. So ging die Kunde von einem Sieg für die Tauren von Stamm zu Stamm, gefolgt von den Nachrichten der horrenden Verluste. Die Tauren packten alles was sich leicht transportieren ließ auf Kodoschlitten und schlossen sich den Trollen auf ihren Marsch in den Südwesten an um einem erneuten Angriff der Legion zu entkommen. Auch wenn die Völker sich nur äusserst schwer verständigen konnten, so erkannten Beide schnell die Vorzüge gemischter Jagd- Aufklärungs- und Nachhutverbänden. Die Tauren kannten das Gebiet besser als sonst irgendwer zu der Zeit und die Trolle mit ihren umfangreicheren Fertigkeiten gaben die erfolgreicheren Jäger ab.
Einer dieser Nachhutverbände wählte das mitternachtsschwarze Schild als Ihr Erkennungssignal und machte es sich zur eingeschworenen Aufgabe die Ihren vor der Legion zu behüten, aus dem Schatten heraus. Hier verbanden sich die Guerillataktiken der Raptorreiter zur Perfektion mit den durch die Gerätschaften der Trolle verbesserten Jagdmethoden der Tauren. Auch als sich die Kommunikation zwischen den Völkern über die Wochen hinweg verbesserte blieben die Mitglieder dieses Verbandes bei ihrer stummen Kommunikation durch Handzeichen und fanden lediglich eine Bezeichnung für ihre Gruppe: „Der schützende Schatten“, the Warding Shadow. Die der Gruppe angehörenden Geisterseher und Vodoopriester hielten diese beisammen als sich die Wege der beiden Völker im heutigen Kalimdor trennten. Die Tauren selbst liessen sich zunächst in der Region „Tausend Nadeln“ nieder, ehe sie nach Norden wanderten, die Trolle bauten eine kleine Flotte an der neu entstandenen Küste auf um gen Osten zu segeln, in der Hoffnung dort überlebende Trolle zu finden. Über die Jahrtausende hinweg hat sich der Schatten auf einen neuen Angriff der Legion vorbereitet, hauptsächlich aus Tauren bestehend, da Trollrekruten in der Zwischenzeit sehr selten waren. Wissen wurde bewahrt, von Mund zu Mund weitergegeben, welches erst wieder mit Thralls Ankunft in Kalimdor eine Verwendung fand. Hier trafen die letzten des schützenden Schattens alles vor dem sie ihre Kultur seit zehntausend Jahren gewarnt haben: ein unbekanntes Volk dringt in ihre Länder ein, begleitet von ihren alten Verbündeten die sich scheinbar nicht an die alte Allianz erinnern konnten, dicht gefolgt von einer riesigen Welle der brennenden Legion.
In den nachfolgenden Monaten wurden neue Verbündete gewonnen und erneut Schlachten gegen die Legion geschlagen, aber dies ist eine andere Geschichte. Heute sind die Reste des Schattens mit den Vertriebenen der „Dunkelheit“ verschmolzen und die Gruppe des neu formierten „Dark Shadows“ verfolgt dieselbe Agenda die seit 10000 Jahren besteht. Das Aufhalten der brennenden Legion.




Die Geschichte der Dunkelheit, wie sich eine Gruppe von Orcdissidenten von Draenor nannte, ist nicht so heldenhaft wie die des Schattens, zeugt aber von viel Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Etwa zu der Zeit als Gul’Dan sich von den dunklen Mächten verführen liess sein Volk in die Dunkelheit zu reissen, sammelte sich eine kleine Gruppe von Schamanen und Anderer, für die Geister der Ahnen Empfänglicher, im Geheimen und besprach die Ereignisse welche ihre Kultur für immer verändern konnten. Dies taten sie oft, aber sie mussten immer stärker in die Dunkelheit zurücktreten um nicht von den Häschern Gul’Dans ergriffen und gemeuchelt zu werden, daher auch der Name, da sie nie offen über ihre Treffen reden konnten. Als Erkennungssymbol wählten sie einen weissen Tropfen Blutes, als Zeichen für die Hoffnung dass trotz der Korruption ihres Volkes dennoch die Traditionen welche die Orcs ausmachten nicht aussterben konnten. Die Gruppe, wie einige Andere ihrer Art, spezialisierte sich auf Sabotageaktionen und Meuchelmorde um den Fortschritt der brennenden Legion zu verlangsamen mit dem ultimaten Ziel Ihr Volk von dem Bann der Eredar zu befreien. Über die Jahrzehnte hinweg fielen viele Kollaborateure unter ihren Klingen oder erlagen ihrem Gift. Doch der Feind war nicht dumm. Nach und nach wurden die Reihen der Dunkelheit mehr und mehr ausgedünnt, bis zu dem Punkt an dem sie ihre offensiven Aktionen einstellen mussten und sie sich darauf beschränkten nur das Wissen um ihre wahren Wurzeln an die nächste Generation weiterzugeben. Mit der Öffnung des dunklen Portals ergaben sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten für die letzten Überlebenden der Dunkelheit und anderer Gruppen. In Azeroth fanden sie sich plötzlich unter weitaus geringerer Überwachung durch ihre Unterdrücker und eine Menge Hörwilliger in den Reihen der Orcs und Trolle. In den darauf folgenden Kriegen wurden solche Gruppen immer stärker aktiv und sorgten dafür dass sich immer mehr Orcs mental dem Joch Kil’Jaedens entziehen konnten. Aber erst mit der Überquerung des Ozeans und der Landung in Kalimdor begann die neue Ära der Dunkelheit. Inzwischen in höhere Positionen angelangt konnten Mitglieder der Gruppe Kontakt zu vielen Eingeborenen aufnehmen, unter Anderem zu einer Gruppe die sich „the Warding Shadow“ nannte, ebenfalls schamanistischem Hintergrunds und mit einer ähnlichen Agenda. Bei den darauf folgenden Scharmützeln mit der Legion arbeiteten beide Gruppen Hand in Hand um deren Weg zum Berg Hyjal zu erschweren. Der erste große Rückschlag kam als ein nicht unerheblicher Teil der Dunkelheit mit Groms Armee im Teufelswald vom verseuchten Brunnen Mannorocs trank und zum ersten Mal wirklich dem Dämonischen erlag. Diese verdrehten Individuen sahen es scheinbar als ihre oberste Pflicht an jene Elemente in der Kultur der Orcs zu jagen und zur Strecke zu bringen die es ihnen bereits einmal ermöglichte sich vom Joch der Armee Sargeras’ zu befreien, allen voran die Dunkelheit. Während Thrall und seine kurzzeitigen Verbündeten sich ihrer Nemesis an den Hängen des Berges Hijal stellten spielten sich überall in Kalimdor kleine Dramen ab als ehemalige Freunde, Geschwister und Kampfesgefährten einander töteten um das was ihnen jeweils wichtig war zu erhalten. Durch ihre dämonischen Züge waren die ehemaligen Mitglieder den traditionstreuen überlegen, und so töteten sie mehr als dass sie selbst im Kampf erlagen. Während ihre Reihen immer weiter ausgedünnt wurden suchten die Gejagten Unterschlupf bei ihren Gleichgesinnten vom schützenden Schatten. Erst zusammen gelang es ihnen den Spieß umzudrehen und die Dämonischen zu Gejagten zu machen.

Kurz nach dem Ende des Krieges, während alles was noch lebte auf Azeroth seine Wunden leckte, verschmolzen auch beide Organisationen. Sie traten in die Öffentlichkeit, rekrutierten Mitglieder aller Völker die der Horde treu geblieben waren nach dem Ende der großen Allianz und formierten sich neu. Sie tauften sich in „The dark Shadow“ um, um beider Gruppen Wurzeln zu ehren, Ihr Symbol wurde eine Synthese der Embleme der Vorgänger, ein weißer Tropfen der in einen schwarzen See fällt und Wellen schlägt.
Heute, fast 6 Jahre nach den Ereignissen der letzten Invasion haben sich fast alle ursprünglichen Mitglieder von „The Dark Shadow“ in den Ruhestand zurückgezogen und die Organisation in die Hände einer neuen, vitalen und entschlossenen Generation übergeben, die es sich zum Ziel gemacht hat die Völker der Horde bei den unvermeidbaren kommenden Kämpfen gegen die Legion und anderer Gefahren nach Kräften zu unterstützen.

Sie mögen dabei nicht die Einzigen sein, aber sie werden einen erheblichen Anteil an der Zukunft Azeroths haben.
Du bist ein Teil davon.


Nenetooyah, Lormaster of „The Dark Shadow“


Nachtrag


Das Dunkle Portal hat sich erneut geöffnet, um den Weg in die Welt von Drenor frei zu geben, eine von den Kräften unzähliger Portale verdrehte und zerschmetterte Welt.
Die alte Heimat der Orcs weckte Erinnerungen bei den Mitgliedern der “The Dark Shadow”, keine guten Erinnerungen… Erinnerungen an Unterdrückung, Verderbtheit und Tot.
Aber auch eine Ungewissheit, die nie ergründet werden konnte, was war mir den Vertrauten, den Freunden und der Familie geschehen, die in Drenor verblieben war, nachdem die alte Horde in die Schlacht gegen die Völker Azeroths getrieben wurde? Darüber hinaus wurde bekannt, das Drenor immer noch von den Kräften der Brennenden Legion in Atem gehalten wurde und das der Blutsverräter Illidan sich in diese Welt geflüchtet hat. Und so brach die erste Kohorte der „The Dark Shadow“ auf um viele Fragen zu beantworten, was war mit den zurück gebliebenen geschehen?, was plant die Brennende Legion? Welche Pläne schmiedet Illidan und wie passen die verdrehten und gebrochenen Existenzen der Naga und der Blutelfen in das große Bild?
Viele Fragen, kaum Antworten.
Während also die Speerspitze der „The Dark Shadow“ in die nunmehr unbekannte, alte Heimat aufbrach, drangen Gerüchte aus dem Norden der Pestlande an das Ohr des Rates. Quel’Thalas solle aus seinen Ruinen neu entstanden sein und eine kleine Schaar überlebender Elfen soll in ihre alte Heimat zurück gekehrt sein und den Kampf gegen die Geißel aufgenommen haben. Auch dies schien eine sehr unerwartete aber nicht unerfreuliche Wandlung der Geschehnisse zu sein, denn die Hochelfen, galten als verloren, nachdem es als erwiesen schien, das sich die Allianz ihrer entledigt hatte. Wäre es evtl. möglich neue Verbündete in den kurz vor der Auslöschung stehenden Elfen zu finden? Und war das den „The Dark Shadow“ nicht ein sehr vertrautes Szenario, vor der Auslöschung zu stehen?
Es war auf jeden Fall einen Versuch wert, in diesen Zeiten war jeder Verbündete ein Zugewinn. Und so wurde eine Delegation nach Quel’Thalas entsandt, um sich ein Bild der Lage zu machen und falls die Gerüchte stimmen sollten, mit den Elfen Kontakt aufzunehmen.



Die Delegation gelangte ohne nennenswerte Probleme in die östlichen Pestländer, dann jedoch geschah es. Eine Raidingparty der Geißel, auf dem Weg in die Schlacht gegen die Elfen, überraschte die Delegation und nur ein glücklicher Zufall verhinderte, das sie vollständig ausgelöscht wurden. Dieser Zufall war, das die Delegation auch von den Elfen nicht unerkannt auf ihr Gebiet vorrückte und das Trolle in den Reihen der Delegation standen. Die Elfen, die sich nunmehr Blutelfen nannten, dachten in den Trollen ihre Erzfeinde der Waldtrolle zu erkennen und sammelten eine kleine Schar Magier, Jäger und Paladine um den Feind zu überraschen und vor ihren Grenzen aufzuhalten. Umso überraschter waren sie als sie die gedachten Feinde in einem Kampf gegen ihren realen Feind, die Geißen, fanden. Und so war es die Entscheidung eines Kommandanten der dem alten Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ folgte und der Geißel in die Flanke fiel. Wie wir wissen ist der Großteil der Geißel nicht gerade das, was man intelligent nennen könnte, jedoch waren sie in großer Zahl zu gegen und weder die eine noch die andere Schar hätte eine Chance gehabt, alleine. Zusammen und mit dem Element der Überraschung sah dies nun wieder anders aus, die Geißel wurde vernichtend geschlagen und die Überlebenden beider Gruppen, der „The Dark Shadows“ und der Blutelfen waren im Kampf vereint, warum sollten sie es dann nicht darüber hinaus sein?
Der Kommandant der Blutelfen erkannte jedoch, das der überwiegende Teil seines Volkes ein verständliches Problem damit gehabt hätte, wenn Trolle und Untode zu ihren „Freunden“ erklärt würden und so folgte er der Tradition der „The Dark Shadow“ und schloss sich mit seiner Schar dem geheimen Kampf an und mit der Zeit kamen einige Vertraute mehr hinzu.
Eine Frage war also beantwortet, ja Quel’Thalas war wiedererstanden und ja es gab überlebende Elfen, die sich nun Blutelfen nannten. Aber eine neue Frage erwuchs nun aus dem Wissen der neuen Verbündeten, was war mit den Blutelfen geschehen, die ihrem Prinzen in die Welt von Drenor gefolgt waren?
Und so besaß jedes Mitglied der „The Dark Shadow“, ok, die Untoten kamen mit, weil sie eh nichts anderes vor hatten und die Unsterblichkeit eines untoten Lebens doch recht langweilig sein kann, einen Grund in die neue, alte, vertraute, unbekannte Welt von Drenor vor zu dringen und die Antworten zu suchen, Antworten auf die Fragen die seid mehreren Jahren brannten….
Wirst du deine Antworten finden?
Lass es uns zusammen versuchen, denn die Geschichte unsere Gruppe hat gezeigt, das wir zusammen so ziemlich alles meistern können.

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